Auf den folgenden Seiten stelle ich Ihnen verschiedene Heilmethoden der Naturheilkunde vor, die in meiner Praxis angewandt werden. Meist wird eine Kombination verschiedener Heilverfahren eingesetzt. Dabei verbinde ich alte, überlieferte Heilmethoden mit modernen alternativen Verfahren.

Bioresonanztherapie
Die Bioresonanztherapie ist ein Verfahren der Schwingungsmedizin bei dem man versucht, mit Hilfe von Schwingungen bzw. Frequenzen, Störungen der Organfunktion zu regulieren. Ein immer wieder genutzter Vergleich ist der Vergleich mit der Wirkung des Sonnenlichts auf unsere Haut. Gelangt Sonnenlicht auf die Haut, werden Regulationen bzw. Reaktionen ausgelöst. Die ultravioletten Frequenzen des Sonnenlichtes regen die Pigmentbildung der Haut an und die Haut wird braun. Ebenso wird dabei auch die Produktion von Vitamin D im menschlichen Körper angeregt.

Anwendung von Bioresonanztherapie

Die Bioresonanz wird unter anderem eingesetzt

  • bei Allergien
  • zur Unterstützung des Immunsystems
  • bei funktionellen Störungen zum Beispiel des Leber-Galle-Systems, des Magen- Darmtraktes
  • zur Unterstützung von Entgiftungs- und Ausleitungstherapien
  • bei Neurodermitis
  • es wird versucht, belastende Einflüsse durch Elektrosmog zu vermeiden
  • In der klassischen Schulmedizin ist die Wirkung bioenergetischer Schwingungen und Frequenzen weder akzeptiert noch anerkannt.
  • Wie verläuft eine Behandlungssitzung?

    Während der Bioresonanztherapie liegen Sie bequem auf einer Liege. Über spezielle Detektoren werden die kinesiologisch ausgetesteten Regulationsprogramme auf Ihren Körper übertragen. Die Behandlungsdauer liegt bei ca 45 Minuten. Sie können während der Behandlung lesen, schlafen oder einfach entspannen.

    Gibt es bei der Bioresonanztherapie Nebenwirkungen?

    Es kann während oder nach der Behandlung zu einer angenehmen Müdigkeit kommen. Manche Menschen verspüren während der Behandlung ein leichtes Kribbeln oder Ziehen. Da bei der Behandlung dem Körper kein Strom zugeführt wird, ist die Therapie auch für Menschen mit Herzschrittmacher sowie für Schwangere, Kinder und Babys geeignet.
    Darmsanierung, Symbioselenkung

    Entstehung chronischer Krankheiten

    Nach der Theorie von Dr. Eberhardt entstehen chronische Krankheiten häufig aufgrund von Verschleppung oder Überlagerung akuter Krankheiten. Dazu kommen Sauerstoffmangel sowie Mangel an bestimmten Mineralstoffen und Vitaminen in den Organen, Geweben und letztendlich den einzelnen Zellen. Die Fähigkeit des Körpers sich selbst zu regulieren wird zusätzlich eingeschränkt durch eine falsch zusammengesetzte Darmflora. Dadurch sinkt wiederum die Abwehrfunktion des Menschen. Er wird chronisch krank.

    Therapieverlauf

    Die Therapie besteht aus verschiedenen Bausteinen. Orthomolekulare Therapie, also parenterale Verabreichung verschiedener Vitamine und Mineralstoffe. Beispielsweise Vitamine des B-Komplexes, Vitamin C, Calcium, Magnesium, Kalium, Zink und Selen. Ozontherapie mittels Darminsufflation. Bei Bedarf auch als sogenannte große Blutwäsche. Dabei soll die Sauerstoffversorgung der Körpergewebe langfristig unterstützt werden.

    Mikrobiologische Therapie, hierbei soll die durch unterschiedliche schulmedizinische Medikamente (wie Antibiotika, Chemotherapie, Cortison, Rheuma- oder Schmerzmittel) geschädigte Darmflora bei ihrer Regeneration unterstützt werden. Autovaccintherapie – dies ist eine Reiztherapie – hierbei wird dem Patienten eine Art Eigenimpfstoff gespritzt. Dieser Eigenimpfstoff wird zu Beginn der Behandlung aus patienteneigenem Material in einem speziellen Labor hergestellt. Weiteren Heilverfahren der Naturheilkunde - Je nach Zustand und Reaktion des Patienten werden andere Heilverfahren eingesetzt, z.B. Homöopathie, Pflanzenheilkunde, Neuraltherapie, Schröpfen usw.

    Die Therapie ist sehr langwierig und beginnt damit, dass der Vitamin- und Mineralstoffhaushalt verbessert wird. Gleichzeitig beginnt man mit ansteigenden Ozongaben. Damit soll die Ozon- und Sauerstofftoleranz des Körpers erhöht werden. Nun erst nutzt man Autovaccine (die Reiztherapie), um mit dem Körper zu „kommunizieren“. Er wird gereizt, Entzündungen zu entwickeln. Nun kann er alte, mit ungeeigneten Medikamenten „weggedrückte“ Erkrankungen wieder aufflammen lassen und im Feuer der akuten Infektion verbrennen. Der Körper spult förmlich alte Erkrankungen nach und nach ab und soll sie hinter sich lassen. Der Therapieverlauf wird von Zeit zu Zeit kontrolliert durch eine Laboruntersuchung, die Bestimmung der Leitkeimflora.

    Anwendung

    Eingesetzt werden kann diese Therapie z.B. bei:

  • chronisch- entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
  • rheumatischen Erkrankungen
  • Hauterkrankungen wie Neurodermitis , Ekzeme
  • Allergien
  • Asthma
  • chronischen Entzündungen der Nasennebenhöhlen, der Ohren, Bronchien
  • chronischen Entzündungen der Gallenblase und der Gallenwege
  • chronischem Erschöpfungssyndrom
  • Durchblutungsstörungen
  • Vitamin C-Infusionen

    Wirksame Unterstützung bei Infekt, Entzündung oder Stress

    Infusionen und Injektionen ermöglichen die bedarfsgerechte Kombination mehrerer Arzneien und bringen diese sicher und schnell an ihre Wirkorte. Dies erlaubt eine intensive Therapie von verschiedenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

    Vitamin-C-Infusionen basieren auf den positiven Eigenschaften von Vitamin C. Vitamin C, auch bekannt als Ascorbinsäure, ist lebensnotwendig für den Menschen. Vitamin C ist an zahlreichen Vorgängen im menschlichen Körper beteiligt. Eine seiner wichtigsten Eigenschaften ist die Fähigkeit, freie Radikale im Körper zu fangen und zu neutralisieren (antioxidativer Effekt). Zudem erfüllt Vitamin C vielfältige biochemische und physiologische Funktionen und entfaltet seine Wirkung in verschiedenen Systemen unseres Körpers:

  • Immunsystem: Infektionsschutz, anti-entzündliche Wirkung
  • Herz-Kreislauf-System: Arteriosklerose-Schutz, Blutdruckkontrolle
  • Neuro-endokrines System: Stresstoleranz, Demenz- und Depressionsschutz
  • Binde- und Stützgewebe: Wundheilung, Osteoporose-Schutz
  • Leberstoffwechsel: Energie, Entgiftung
  • Zellstoffwechsel: Gewebeschutz
  • Eisenstoffwechsel: Blutbildung
  • Vorbeugen und behandeln mit Vitamin-C InfusionenN

    Jeder dritte Deutsche nimmt zu wenig Vitamin C zu sich. Hinzu kommt ein gesteigerter Bedarf an Vitamin C bei Stress und entzündlichen Erkrankungen. Daher kann es leicht zu einem Vitamin-C-Mangel kommen. Da Vitamin C wasserlöslich ist, können wir Menschen es nicht speichern. Es muss also von außen zugeführt werden. Interessant: Die meisten Tiere produzieren bei Stress vermehrt Vitamin C; Menschen dagegen haben diese Fähigkeit im Laufe der Evolution verloren.

    Durch eine Vitamin-C-Infusion werden hohe Vitamin-C-Spiegel im Blut erreicht, so dass vom Gewebe mehr Vitamin C aufgenommen werden kann. Solche hohen Blutspiegel können durch Nahrung und Tabletten nicht erreicht werden.

    Krankheitsbilder, bei denen Vitamin-C-Infusionen zum Einsatz kommen können:

  • akute grippale Infekte (zu Beginn des Infektes zur Steigerung der körpereigenen Abwehr)
  • chronische Infektionen
  • Infektanfälligkeit
  • verminderte Leistungsfähigkeit
  • chronische Müdigkeit
  • chronisch entzündliche Erkrankungen (Krankheiten des rheumatischen Formenkreises, Arthritis, Fibromyalgie)
  • Gürtelrose (Herpes zoster)
  • Nach Operationen
  • Allergische Erkrankungen
  • Schwermetallbelastung
  • adjuvant bei Krebserkrankungen (auch in Kombination mit der Procain-Basen-Infusion)

  • Eine Vitamin-C-Infusion dauert etwa 30 Minuten und ist im Allgemeinen sehr gut verträglich. Die Häufigkeit der Vitamin-C-Gabe richtet sich nach dem klinischen Befund. Bei chronischen Erkrankungen kann das Vitamin zwei Mal wöchentlich verabreicht werden.
    Bachblütentherapie
    Die Bachblüten-Therapie geht auf den britischen Arzt Edward Bach zurück. Sein Ziel war es, eine einfache Therapie von seelischen Problemen zu finden.

    "Jede Krise oder Krankheit hat eine seelische Gleichgewichtsstörung" – Laut Dr. Bach entsteht eine Krankheit durch einen Konflikt zwischen Geist und Seele. Dies wiederum zieht negative Verhaltensmuster und eine seelische Negativhaltung nach sich und unterdrückt unsere Selbstheilungskräfte. Eine Therapie mit Bachblüten soll die seelischen Blockaden lösen und das Gleichgewicht wieder herstellen.
    Die originale Bachblüten-Therapie kann eingesetzt werden bei

  • Lebenskrisen
  • Stress-Situationen
  • Beziehungskonflikten
  • Lernschwierigkeiten
  • Schlafstörungen
  • Niedergeschlagenheit
  • Angstzuständen
  • Unsicherheit
  • Wo liegen die Grenzen der Bachblüten-Therapie?

    Die Original Bachblüten-Therapie ist eine wissenschaftlich nicht anerkannte alternative Heilmethode. Dennoch hat sie in der Naturheilkunde einen festen Platz und findet immer mehr Befürworter. Sie wird gerne zur Begleittherapie in der Schulmedizin oder in der Psychotherapieeingesetzt. Die Bachblüten-Therapie ist nebenwirkungsfrei und kann mit anderen Therapiemethoden ohne Bedenken kombiniert werden.

    Zusammenfassung

  • Die Bachblütentherapie wurde vom Arzt Edward Bach begründet.
  • Mögliche Anwendungsgebiete sind Lebenskrisen, Stress, Schlafstörungen und Angstzustände.
  • Bei der Herstellung wird zwischen der Sonnenmethode und der Kochmethode unterschieden.
  • Es gibt 38 Bachblüten, die in sieben Gruppen eingeteilt werden: Angst, Unsicherheit, Realität, Einsamkeit, Überempfindlichkeit, Verzweiflung und Besorgtheit.
  • Die Bachblütentherapie ist wissenschaftlich nicht anerkannt.
  • Biochemie

    Mineralstofftherapie

    Die Mineralstofftherapie geht auf den Arzt und Homöopathen Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821-1898) zurück. Aufbauend auf einer These Rudolf Virchows (1821 - 1902) befasste er sich mit Mineralstoffen und Spurenelementen. Die These von Rudolf Virchow besagt, dass die Zelle die wesentliche Einheit im Körper ist und deren gestörte Funktion zu Krankheiten führt. Es gelang Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler herauszufinden, welche Mineralstoffe hauptsächlich im Organismus vorkommen, welche Aufgaben sie haben und zu welchen Beschwerden Mineralstoffstörungen führen können. Um die Mineralstoffstörungen zu beheben entwickelte er ein Heilverfahren, die Biochemie oder Mineralstofftherapie. Dabei wollte Dr. Schüßler mit möglichst wenigen Mineralsalzen auskommen, um Mangelerscheinungen zu beheben. Er entwickelte hierzu zwölf „Funktionsmittel“, die zwölf Schüßler – Salze.

    Theorie zur Funktionsweise

    Die Mineralsalze sind maßgeblich am Zellstoffwechsel beteiligt. In vielen Fällen sind zwar Mineralsalze in ausreichender Menge im Blut nachweisbar, trotzdem können sie nicht von den Zellen verwertet werden, weil eine sogenannte Verwertungsstörung vorliegt, d.h. die Aufnahme der Mineralsalze in die Zellen ist gestört.

    Dr. Schüssler zog den Schluss, dass Gesundheit von der Fähigkeit des Körpers abhängt, Mineralstoffe richtig zu verwerten. Damit die zugeführten Mineralstoffe nicht sofort wieder über die Niere ausgeschieden werden können ohne dass sie den Zellen zugute kommen, liegen sie in den Schüssler Salzen in verdünnter Form vor. Hierdurch soll erreicht werden, dass die Mineralien vom menschlichen Regulierungssystem länger toleriert und nicht gleich wieder ausgeschieden werden. Die Mineralien kreisen so lange im Blut, bis sie von den Zellen aufgenommen werden können. Dadurch soll die Zellfunktionen positiv beeinflusst werden.

    Die Salze sollen über die Mundschleimhaut aufgenommen werden. So werden sie nicht im Verdauungstrakt z.B. durch Magensäure zerstört sondern gelangen direkt in die Blutbahn. Die Tabletten werden daher nicht geschluckt, sondern auf der Zunge zergehen lassen bzw. in heißem Wasser aufgelöst. Die Schüssler-Salze sollen den Stoffwechsel in Zellen, Geweben und Organen fördern. Deshalb werden sie auch als Funktionsmittel bezeichnet.

    Anwendung

    Schüßler-Salze werden zur Linderung etlicher Beschwerden eingesetzt. In meiner Praxis wende ich Schüßer-Salze häufig therapiebegleitend im Zusammenhang mit anderen geeigneten Heilverfahren an.
    Blutegeltherapie
    Blutegel werden seit langem in der Medizin eingesetzt. Dabei blockieren die Blutegelwirkstoffe wie beispielsweise der Blutgerinnungs- Hemmstoff Hirudin Entzündungen und können schmerzlindernd wirken.

    Wie Blutegel angewandt werden

    Seit Jahrtausenden wurden Blutegel in der Medizin verwendet. Der übertriebene Einsatz medizinischer Blutegel in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts führte jedoch zu einem fast vollständigen Verschwinden der Methode aus Mitteleuropa. Die Blutegel wurden in vielen Regionen radikal dezimiert. Heute sind Blutegel in freier Natur selten geworden, in Deutschland stehen sie beispielsweise unter Naturschutz. Die zu medizinischen Zwecken verwendeten Blutegel werden in Zuchtanstalten kultiviert und dürfen aus hygienischen Gründen nur einmal verwendet werden.

    Zur Behandlung werden Blutegel auf der Hautoberfläche angesetzt. Der Biss des Blutegels zu Beginn der Saugphase ist kaum als schmerzhaft zu bezeichnen. Schließlich wäre es für die Tiere draußen in der Natur kein Vorteil, sofort entdeckt und abgeschüttelt zu werden. Die Bisse werden als ein leichter Stich, wie Brennnesselstiche, Insektenstiche oder leichtes Ziehen beschrieben, die kurz darauf nachlassen. Eine Behandlung mit Blutegeln dauert ca. 1-2 Stunden, wobei auf die eigentliche Saugphase ca. 40 Minuten entfallen. Für die Nachblutung wird nach etwa ½ h ein Verband angelegt.

    Zum Verfahren

    Der Blutverlust durch Saugen des Tieres (ca. 10 ml) und die Nachblutung (ca. 20-40 ml) haben die Wirkung eines sehr langsamen und sanfteren Aderlasses. Hierbei nimmt die Zähigkeit des Blutes ab und es finden ein gewisser Eiweißverlust sowie eine lokale (örtliche) Entstauung statt. Der Blutverlust wird in den Blut- oder Lymphgefäßen durch Flüssigkeit ersetzt, wodurch es zu einer deutlichen Verminderung der Zähigkeit kommt. Die Fließeigenschaften des Blutes werden durch diese Blutverdünnung verbessert, besonders in der Endstrombahn. Diese Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes bewirkt eine bessere Versorgung der betreffenden Gewebe. Der Effekt wird durch den vom Blutegel abgesonderten Blutgerinnungs- Hemmstoff Hirudin verstärkt.

    Einigen der ca. 30 unterschiedlichen Blutegelwirkstoffe wird eine entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben:

  • Hirudin hemmt die Blutgerinnung, wirkt harntreibend und antibiotisch, Eglin und Bdellin wirken mit unterschiedlichen Mechanismen bei der Gerinnungshemmung mit, Hementin und Orgelase haben durchblutungsfördernde Wirkung
  • Eine anästhesierende (betäubende) Substanz führt zur Schmerzlinderung beim Saugen
  • Die Blutegelwirkstoffe blockieren insgesamt die bei Entzündungen oder Verletzungen aktivierten Vorgänge der Enzyme und haben dadurch eine entzündungshemmende Wirkung.
  • Anwendung

    Blutegel werden in der Naturheilkunde u.a. bei folgenden Erkrankungen eingesetzt:

  • Arthrosen
  • Rheuma
  • Herpes Zoster (Gürtelrose)
  • Krampfadern
  • Tinnitus (Ohrgeräusche)
  • Venenentzündung (Phlebitis)
  • Furunkel und Karbunkel (Anhäufungen von Furunkeln)
  • Nasennebenhöhlenentzündungen
  • Ohrenentzündungen, Mittelohrentzündungen (Otitis media) – auch bei Kindern
  • Verletzungen wie Verstauchungen, Prellungen, Hämatome
  • Hypertonie (Bluthochdruck)
  • Hämorrhoidalleiden
  • akuter Gichtanfall
  • Wundheilungsstörungen durch postoperativen Lymph- und venösen Rückstau in der Traumatologie (z.B. Handchirurgie) und plastischen Chirurgie
  • Schröpfen
    Schröpfen ist ein traditionelles Therapieverfahren, das seit dem klassischen Altertum bekannt ist. Es handelt sich hierbei um eine hautreizende Therapie, der neben lokalen (örtlichen) Wirkungen auch Wirkungen auf innere Organe zugeschrieben werden.

    Zum Verfahren

    Zur Behandlung werden so genannte Schröpfgläser oder Schröpfköpfe zum Beispiel auf die Haut des Rückens gesetzt. Vor dem Aufsetzen wird im Schröpfkopf die Luft erhitzt, indem ein Wattebausch entzündet oder eine offene Flamme kurz hineingehalten wird. Kühlt die Luft ab, entsteht ein Unterdruck, der die Ausleitung von Schadstoffen über die Haut provozieren soll.

    Man unterscheidet das blutige Schröpfen und das trockene Schröpfen.

  • Beim trockenen Schröpfen werden Schröpfgläser beispielsweise entlang der Reflexzonen des Rückens auf die Haut aufgesetzt.
  • Beim blutigen Schröpfen wird, bevor die Schröpfköpfe aufgesetzt werden, die Haut angeritzt. Der Unterdruck sorgt für einen verstärkten Blutaustritt. Es handelt sich daher um eine Art Aderlass.

  • Das Schröpfverfahren wird angewendet bei Durchblutungs- und Stoffwechselstörungen, sowie Muskelverspannungen und -Verhärtungen. Dabei werden Schröpfköpfe an bestimmten Stellen des Körpers angesetzt.

    Mit einer Behandlung dieser Zonen sollen gemäß der Theorie des Schröpfens Wirkungen auf die verknüpften Organe erzielt werden. Die Wirkung der Schröpfbehandlung wird auch mit den Mechanismen von Reflexzonen oder Akupunkturpunkten am Rücken erklärt.

    Anwendung (Indikation)

    Schröpfen wird angewendet bei:

  • Schmerzzuständen bei rheumatischen Erkrankungen und Osteoporose(Knochenschwund),
  • Rücken- und Nackenschmerzen (HWS- BWS- und LWS- Syndrome),
  • Magen- und Darmbeschwerden,
  • Atemwegserkrankungen und chronische Schwächezuständen,
  • Muskelverspannungen / Muskelschmerzen (Myalgien),
  • Verhärtung der Muskulatur (Gelosen),
  • Kopfschmerzen,
  • Akute und chronische Entzündungen,
  • Chronischer Müdigkeit.
  • Entlastung und Funktionsanregung von inneren Organen
  • Medi-Taping
    Anfang der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts versuchte der japanische Chiropraktiker Dr. Kenzo Kase, neue Wege bei der Behandlung von Sportverletzungen zu gehen. Er suchte nach sanfteren Möglichkeiten der Behandlung, weil er überzeugt war, dass das chiropraktische Einrenken oft nur kurzen Erfolg bringe. Außerdem entstünden nach seiner Ansicht die meisten Schmerzen in den muskulären Strukturen um ein Gelenk herum.

    Zufällig wurde Kase auf ein elastisches Tape aufmerksam und entwickelte daraus in langjährigen Versuchen die Technik des Kinesio- Tapings.

    Sportler brachten diese Methode zur Behandlung von Verletzungen nach Deutschland. Hier wurde die Methode von dem Arzt Dr. med. Sielmann aus Bad Oldesloe weiterentwickelt und Medi-Taping genannt.

    Beim Medi-Taping werden farbige Klebebänder auf verletzte, überanstrengte, verspannte und schmerzende Körperteile aufgebracht. Die Tapes werden über mehrere Tage hinweg getragen. Sie sind luftdurchlässig und gewähren absolute Bewegungsfreiheit. Man kann damit baden, duschen und sogar beim Sport oder in der Sauna schwitzen.

    Die Tapes sollen auf das darunter liegende Gewebe einen Massageeffekt ausüben, die Durchblutung und den Stoffwechsel anregen.

    Anwendungsgebiete:

  • Schmerzen am Bewegungsapparat
  • Verspannungen
  • Gelenkbeschwerden (Schulter-Arm-Syndrom, Kniebeschwerden, Hüftbeschwerden usw.)
  • Tennisellenbogen
  • Rückenschmerzen
  • Restless legs
  • Raucherentwöhnung
    Mit einem Zug an einer Zigarette werden ca. 35000 zum Teil sehr giftige beziehungsweise krankheitsauslösende Stoffe inhaliert. Das Nikotin kann zu Durchblutungsstörungen führen, das Kohlenmonoxid zu Sauerstoffmangel in den Organen. Zahlreiche weitere Schadstoffe wie zum Beispiel Blausäure, Benzol und Benzo[a]pyren sind im Zigarettenrauch nachweisbar. Einigen dieser Stoffe wird eine krebsauslösende Wirkung zugeschrieben.

    Risiken

    Der Tabakkonsum gilt als Risikofaktor für verschiedenste Erkrankungen wie zum Beispiel:

  • Krebs u.a. an Rachen, Kehlkopf, Speiseröhre, Lunge, Magen, Niere und Blase,
  • Magen und Darmgeschwüre,
  • Atemwegserkrankungen wie Raucherhusten, chronische Bronchitis und Asthma,
  • Arterielle Verschlusserkrankungen,
  • Verkalkung der Herzkranzgefäße,
  • Herzinfarkt,
  • Schlaganfall,
  • Altersbedingte Makuladegeneration,
  • verzögerte Wundheilung und
  • vorzeitige Hautalterung.
  • Nikotinabhängigkeit

    Als letztendlich suchtauslösend gilt vor allem das Nikotin. Man geht davon aus, dass es das Dopaminsystem des Körpers beeinflusst und sich direkt auf das Belohnungszentrum des Gehirns auswirkt.

    Dopamin wird landläufig auch als „Glückshormon“ bezeichnet. Es ist ein sogenannter „Neurotransmitter“. Das heißt, es übermittelt bzw. verstärkt elektrische Reize, die von einer Nervenzelle an eine andere weitergegeben werden. Dem Dopamin wird zugeschrieben, dass es beim Rauchen einen „Belohnungseffekt“ vermittelt. Dies kann letzten Endes dazu führen, dass das Gehirn die Aufnahme von Nikotin als Grundbedürfnis einordnet – die Sucht entsteht.

    Nikotin fördert auch die Ausschüttung des Botenstoffs Noradrenalin. Dieses stimuliert die Konzentration, sowie die Aufmerksamkeit und die geistige Leistungsbereitschaft. Auch aus diesem Grund wird der Zufuhr geringer Mengen Nikotin häufig als angenehm empfunden.

    Regelmäßige Nikotinzufuhr führt zur Gewöhnung. Schon nach 20-30 Minuten klingen bei starken Rauchern die positiven Empfindungen wieder ab. Es entsteht das dringende Bedürfnis zur nächsten Zigarette.

    Die Gewöhnung des Körpers an das Nikotin bewirkt auch, dass es bei unterbrochener Nikotinzufuhr zu Entzugserscheinungen kommen kann. Unter anderem können die folgenden Symptome auftreten:

  • Aggressivität,
  • Ärger,
  • Angst,
  • depressive Stimmungslage,
  • Konzentrationsstörungen,
  • verminderte Frustrationstoleranz,
  • Unruhe,
  • Schlafstörungen und
  • Appetitsteigerung (da der Appetit zuvor durch das Nikotin gezügelt wurde).
  • Unterstützung bei der Raucher-Entwöhnung

    Menschen, die sich von dieser Sucht befreien wollen, können wir bei guter eigener Motivation naturheilkundlich unterstützen. Dabei nutze ich eine Kombination aus verschiedenen Methoden der Naturheilkunde:

  • Homöopathischen Medikamenten
  • Ohrakupunktur und
  • Körperakupunktur